Geschichte der Klassischen Homöopathie
50 Gründe....
50 Gründe warum ich Homöopath bin. Ein immer noch aktuelles Werk von Burnett.
Praxis für
Klassische Homöopathie
Einleitung
Die Geschichte
Das Prinzip
Erste Hilfe
Materia Medica
Meine Praxis
Links
Kontakt
ei einem Abendessen mit Kollegen forderte ihn ein besonders wissenschaftsgläubiger und stichelnder Kollege auf, nachdem er die Homöopathen auch noch Quacksalber genannt hatte, seine Gründe für die Ausübung seines Berufs als homöopathischer Arzt darzustellen.
Daraufhin schrieb Dr. Burnett sein Büchlein: "Fünfzig Gründe, Homöopath zu sein". Dieses Werk enthält sehr viele Fallbeispiele, aber auch die für Burnett so typischen genauen Beobachtungen, bei denen vor allem seine praktische Art, und vor allem ganz die Erkrankung heilen zu wollen, auffallen. Er wechselt, wie so oft, zwei Mittel an einem Tag, verwendet niedrige Potenzen und dann wieder hohe. Sein Selbstversuch mit Gold (Aurum foliatum) brachte weitere Erkenntnisse zur Anwendung dieser Arznei und sehr klare Übersichten über die Anwendung der verschiedenen Goldmittel. 1879 veröffentlicht er dazu einige Fallbeispiele und geht näher auf die Miasmenlehre ein. 1880 gibt Dr. Burnett sein Büchlein Natrium muriaticum, als Beiweis für die Wirksamkeit der potenzierten Arznei heraus. Hier finden wir einen zentralen Satz seiner Denkweise: "Wir sind alle geneigt, die Regeln gründlicher wissenschaftlicher Untersuchung beiseite zu legen, wenn wir im Innersten den Wunsch fühlen, die Sache möge nicht wahr sein." Er genießt wegen seiner scharfen Zunge keinen besonders guten Ruf, trifft er doch in seinen Schriften und seinen öffentlichen Vorträgen empfindlich die Schwachstellen der Schulmedizin. In dem Werk C. Burnetts über Dr. Samuel Hahnemann: ecce medicus (Seht, welch ein Arzt!), geschrieben 1880, finden wir dessen absolute Anerkennung für Samuel Hahnemann. Er spricht hier davon, dass wir noch in der Saatzeit der Wahrheit leben und auch die Jüngsten die Erntezeit nicht mehr erleben werden. Besonderes Augenmerk legt Dr. Burnett auf die Impffolgen. Die Impfung schlechthin zu seiner Zeit und bis in die 80er Jahre unseres Jahrhunderts war die Pockenimpfung. Mit unendlich vielen Fallbeispielen gibt er hier Einblick in die umfangreichen Zerstörungen und Schädigungen durch diese Impfung. Seine Liebe gilt hier der Verordnung mit Thuja occidentalis, aber auch Cupressus lawsoniana kommen zum Einsatz.